Wo wir herkommen

2011 feierte die Gemeinschaft das 100 jährige Bestehen in Ostheim.

Im Pietismus bildeten sich bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts Gruppen, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts zu Landeskirchlichen Gemeinschaften innerhalb der Evangelischen Landeskirche zusammenschlossen.
Aus dem Bedürfnis einzelner Christen, zusätzlich zum kirchlichen Gottesdienst in Gemeinschaft mit anderen, die Bibel besser kennen zu lernen, entstand -> die Gemeinschaftsbewegung.
Bis heute gibt es verschiedene Bezirke, die im Evangelischen Gemeinschaftsverband Hessen-Nassau vereinigt sind.

Ab 1911 trafen sich die Mitglieder der Gemeinschaft Ostheim zur Bibelstunde anfangs in den eigenen Wohnungen. Sie wurden betreut von Predigern und einer Diakonissenschwester.

1926 fanden erste größere Zeltveranstaltungen statt.  Der erste Gemeinschaftsleiter Heinrich Kester fand unter anderen bei einer dieser Veranstaltungen zum Glauben.
Sein Vorgänger war Peter Brodt. Weitere Gemeinschaftsleiter waren Heinrich Schäfer, Wilhelm Schäfer und Arnfried Bopp.

1927 begann die Jugendarbeit, die im Dritten Reich fast zum Erliegen kam, aber 1945 wieder fortgesetzt wurde.

Um 1950 wurden die häuslichen Räumlichkeiten bald zu klein und man wich aus auf Gasthäuser wie „Zum Adler“ in der Schinnergasse und „Zum Stern“ in der Limesstraße. Man unternimmt auch gemeinsam viel in der Freizeit.

Fahrt zum Gemeinschaftsfest nach Marköbel

Jugendbund-Radtour ca. 1950

1968 begann deshalb der Bau eines Gemeindehauses in den Pfortenwiesen in Ostheim.

Ende der 80er Jahre verlassen einige Gemeinschaftsmitlglieder die Gemeinschaft und es entsteht ein neuer Vorstand aus den restlichen Vorstandsmitgliedern und einigen jungen Erwachsenen aus dem damaligen Jugendbund.

Gemeindefest ca. 1988


Anfang der 90er Jahre
wird aus der abendlichen Gemeinschaftsstunde eine gottesdienstliche Veranstaltung. Um auch Familien mit kleinen Kindern den Gottesdienstbesuch zu ermöglichen, wechselt die Uhrzeit auf Sonntag vormittag 11 Uhr.

Gottesdienst 1992


Mitte der 90er Jahre
verändert sich immer mehr die Struktur der Gemeinschaften im Hanauer Land. Es entstehen 3 Regionalbereiche, wovon einer Ostheim, Marköbel und Hüttengesäß zusammenschloss.

1995 wird Kai Günther Prediger der Gemeinschaft und zeitgleich nehmen einige Gemeinschaftsmitglieder an den Kongressen der Willow-Creek-Gemeinde aus Amerika teil. Wieder entsteht der Wunsch nach Veränderung. Man will Freunde in die Gemeinde mit einladen können. Inspirierende, zeitgemäße Veranstaltungen mit moderner Musik und kreativen Elementen sollen entstehen. Die Gottesdienste und alle anderen Veranstaltungen werden entsprechend neu gestaltet.

1999 wird der Name Landeskirchliche Gemeinschaft geändert in Evangelische Gemeinschaft.

Im Februar 2000 wird die Gemeinschaft ein Verein.

2001-2006 stellt die Gemeinschaft einen Jugendreferenten ein: Stefan Kaiser.

Gemeindeausflug 2001


2006-2012
 sind das Jugendreferentpaar Tobi und Sanne Liebmann für die Gemeinschaft tätig.

2010-2011 das Gemeindehaus wird durch einen Erweiterungsbau und Renovierungsarbeiten modernisiert und dem Bedarf der Gemeindearbeit angepasst.

2012-2016 ist Gert Brinkhorst Prediger und Pastor der Gemeinde.

Seit 01.08.2013  ist Simon Feucht als Jugendreferent angestellt.

Seit 01.01.2017 ist Giselher Samen Prediger und Pastor der Gemeinde.

 

Comments are closed.